Die SAV unterstützt das Bündnis „Dortmund stellt sich quer“ und mobilisiert zu den Blockaden gegen den geplanten Naziaufmarsch am 3. September 2011 (weitere Infos unter www.dortmundquergestellt.de).
Unter dem Motto des „Nationalen Antikriegstags“ planen Faschisten des „Nationalen Widerstands“ (NW) bereits zum siebten Mal durch Dortmund zu marschieren. Im Vorfeld des Aufmarsches häuften sich Anschläge und Überfälle auf engagierte AntifaschistInnen in Dortmund – auch die Anschläge in Norwegen scheinen den Faschisten des NW Aufwind zu geben.
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Veranstaltungstipp: "Revolution und Bürgerkrieg in Spanien" am 8. September. Mehr Infos.
Das Massaker in Oslo, dem insgesamt 77 Menschen zum Opfer fielen, zeigt wie gefährlich die Nazis auch heute noch sind. Der Attentäter Anders Breivik verschickte sein 1500-seitiges „Manifest“, eine Ansammlung rechtspopulistischer und faschistischer Texte, kurz vor der Zündung der Autobombe auch an den „Nationalen Widerstand“ Dortmund. Vom NW bis zu Terroristen vom Schlage Breiviks ist es nicht weit: Bereits im letzten Jahr hatten Neonazis für den „Nationalen Antikriegstag“ eine Bombe gebastelt, die gerade noch rechtzeitig von der Polizei entdeckt wurde. Die Täter sind auf freiem Fuß.Veranstaltungstipp: "Revolution und Bürgerkrieg in Spanien" am 8. September. Mehr Infos.
Die Nazis sagen, sie seien gegen Krieg, meinen damit aber keinen Krieg nach ihrem „Endsieg“. Sie benutzen scheinbar antikapitalistische Slogans um Leute um sich zu scharen. Dass Faschismus aber nichts mit Antikapitalismus zu tun hat, hat die Zeit von 1933-45 gezeigt. Hitler wurde durch die Konzernchefs wie Thyssen und Krupp gefördert und bediente direkt die Interessen der deutschen Großkonzerne, zerschlug sämtliche linke und Arbeiterorganisationen durch den Straßenterror der SA, um dann den Zweiten Weltkrieg und die industrielle Massenvernichtung von sechs Millionen JüdInnen voran bringen zu können.
Wir stellen uns den Nazis in den Weg: Nie wieder Krieg und nie wieder Faschismus!
Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den „Völkern“, sondern zwischen Oben und Unten. Deshalb gilt es, den Kampf gegen Nazis mit dem Kampf gegen Lohnkürzungen, Erwerbslosigkeit und Perspektivlosigkeit zu verbinden.
Wir fordern:
- Keine Vermietung und Bereitstellung öffentlicher Plätze und Räume an faschistische Organisationen
- Verhinderung aller Nazi-Aktivitäten durch Massenmobilisierungen von Gewerkschaften, linken Organisationen und der antifaschistischen Bewegung
- Gegen staatlichen Rassismus. Keine Abschiebungen
- Gemeinsamer Kampf von ArbeiterInnen, Erwerbslosen und Jugendlichen mit und ohne deutschen Pass gegen den sozialen Nährboden von Rassismus, Antisemitismus und Faschismus – gegen Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Lohnkürzungen
- Gleiche Rechte für alle – gegen jede Form der Diskriminierung auf Grund von Nationalität, Geschlecht, Behinderung oder sexueller Orientierung
- Weg mit Hartz IV. Mindesteinkommen von 750 Euro netto plus Warmmiete. Mindestlohn von 10 Euro/Std. als erster Schritt zu 12 Euro Mindestlohn
- 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich
- Für ein öffentliches, kostenloses Gesundheits- und Bildungswesen
- Überführung der Banken und Konzerne in Gemeineigentum unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch die arbeitende Bevölkerung
- Statt Produktion für den Profit – Planung der Produktion nach den Bedürfnissen von Mensch und Natur
