Mittwoch, 23. Mai 2012

DIE LINKE: Was zu klären ist

Auch eine Doppelspitze Schwabedissen/Kipping ist kein Garant für einen politischen Neuanfang

Sarah Wagenknecht hat die derzeitige Situation der LINKEN treffend als eine Existenzkrise bezeichnet. In Umfragen fällt die Partei weiter ab, mittlerweile wird sie bei sechs Prozent gehandelt. Die Auseinandersetzung der letzten Wochen erscheinen als Kampf mächtiger Männer um Posten und Einfluss. „Lafontaine gegen Bartsch“ gehört nach dem Rückzug des Saarländers nun aber der Vergangenheit an. Katja Kipping und Katharina Schwabedissen haben mittlerweile, unterstützt von Caren Lay, Thomas Nord, Brigitte Ostmeyer und Jan van Aken, ihre Bereitschaft, eine neue Doppelspitze zu bilden, erklärt. Doch nicht Personalentscheidungen, sondern nur eine klare inhaltliche Richtungsentscheidung können die Partei aus der Krise führen.

von Sascha Stanicic, Berlin

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